Elementares Gold ist nicht brennbar. Die Entflammbarkeit setzt voraus, dass sich Elemente in einer Verbrennungsreaktion mit Sauerstoff verbinden können. Aufgrund der inerten elektronischen Konfiguration reagiert Gold selbst in geschmolzener Form nicht mit Sauerstoff.
Das Vorhandensein von Gold in seinem natürlichen atomaren Zustand in der Natur weist auf die hohe Trägheit dieses Elements hin. Selbst Milliarden von Jahren, die es in verschiedenen geografischen Epochen unter oxidativen und reduktiven atmosphärischen Bedingungen verbrachte, führten nicht dazu, dass dieses Metall reagierte und Verbindungen bildete.
Florida Breite von Osten nach Westen
Die besondere Trägheit von Gold resultiert daraus, dass es ein einziges äußeres Elektron in einem s-Orbital besitzt. Da das s-Orbital maximal zwei Elektronen aufnehmen kann, ist diese äußere Schale zur Hälfte gefüllt. Halbgefüllte Außenschalen sind besonders stabil, da dieses äußerste Elektron nicht von den Quanten- und Kolumbischen Kräften beeinflusst wird, die Elektronen in teilweise gefüllten Schalen aufeinander ausüben. Aufgrund dieser Stabilität ist es unwahrscheinlich, dass Gold an chemischen Reaktionen teilnimmt, die sein Vorkommen in nativer Form rechtfertigen.
Elektronegativere Elemente als Sauerstoff wie die Halogenide haben eine höhere Elektronenaffinität und sind in der Lage, dieses äußerste Elektron aus dem s-Orbital des Goldes anzuziehen und es so zur Reaktion zu zwingen. Sobald Gold diese stabile halbgefüllte Struktur verliert, kann es noch mehr Elektronen verlieren, weshalb oxidative Zustände von Au(I), Au(III) und Au(V) möglich sind.