Was ist die Traum-für-Überlebens-Theorie?

Lesezeit ~2 Mindest.

Die Überlebensträume-Theorie besagt, dass Träume den Menschen evolutionär geholfen haben, indem sie Bedrohungen simulierten und so Menschen auf den Kampf ums Überleben vorbereiteten. Sie wird auch Bedrohungssimulationstheorie genannt.

Die Theorie basiert auf der Annahme, dass viele Träume stressig sind. Wenn Menschen träumen, träumen sie oft von Situationen, in denen sie ums Überleben kämpfen müssen. Dies dient im Wesentlichen der Übung von Überlebensinstinkten und fungiert als Abwehrmechanismus.

Eine 2005 in Finnland durchgeführte Studie brachte die Theorie des Träumens ums Überleben voran, indem sie die Träume von Kindern analysierte, die viele traumatische Ereignisse erlebt hatten, und von Kindern, die dies nicht getan hatten. Die Forscher sagten voraus, dass die Erfahrung der kurdischen Kinder, die Krieg und ständiger Gefahr ausgesetzt waren, ihre Überlebensinstinkte geschärft hätte und sie daher häufiger stressige Träume hätten. Die Ergebnisse stützten diese Vorhersage, da die kurdischen Kinder von intensiveren und häufigeren bedrohlichen Traumereignissen berichteten als die Gruppe der finnischen Kinder, die eine relativ normale Kindheit geführt hatten.

Beispiel für vertikale Winkel im wirklichen Leben

Träume waren ein Mysterium und Gegenstand von Studien und Theorien in vielen Disziplinen, einschließlich der Psychologie, der evolutionären Anthropologie und den Neurowissenschaften. Der renommierte Psychoanalytiker Sigmund Freud interessierte sich besonders für sie als Manifestation des Unbewussten. Er betonte die Notwendigkeit, den tatsächlichen Inhalt des Traums vom Gesamtthema oder Gefühl zu trennen, das dazu neigte, andere Ereignisse im Leben des Träumers zu symbolisieren.

Beliebte Beiträge